Technik im Aquarium verstecken! Ansaugrohr, Auslauf und CO2 Diffusor unkompliziert tarnen

Wenn man weder Technikbecken noch Rückwand sein eigen nennt, sieht man die meist unschöne Technik direkt im Becken baumeln. Das mag zwar für den Bewohner des Aquariums egal sein, für den Besitzer aber eher weniger. Bei mir waren Ansaugrohr samt Oberflächenabsauger, Außenfilter Auslauf und ein passiver CO2 Diffusor sichtbar in einer Ecke untergebracht. Klar hätte man die Technik hinter hoch wachsende Pflanzen verstecken können, das wollte ich aber nicht.

Eine relativ günstige und auch wirksame Methode ist das Verkleiden der vorhanden Technik mit einer Dachrinnenabdeckung und etwas Dekomaterial. Die nachfolgenden Utensilien wurden bei mir verwenden, können aber nach eigenen Wünschen verändert oder erweitert werden.

  • Laubschutzgitter
  • Saugnäpfe
  • Dekomaterial wie Wurzeln und Pflanzen
  • Kabelbinder

Normalerweise wird das Laubschutzgitter für Dachrinnen verwendet um dort anfallendes Laub fernzuhalten, es eignet sich aber auch super als Grundgerüst für Dekoaufbauten. Die länge der Dachrinnenabdeckung richtet sich nach der Beckenhöhe.

Durch die gebogene Form passt das Laubschutzgitter perfekt in die Ecke des Aquariums. Die Kunststoffmatte besitzt eine Gitterstruktur die ideal zur variablen Befestigung der Dekoration wie Wurzeln und Aufsitzerpflanzen geeignet ist.

Halt findet die “Matte” mit einfachen Saugern, diese wurden mit zusätzlichen Kabelbinder am Laubschutzgitter fixiert. Apropos Kabelbinder! Meine gesamte Dekoration findet mit diesen kleinen Kabeln halt.

Nach nur 20 Minuten war die Verkleidung abtauchbereit. Unten wird die Verkleidung durch den Bodengrund fixiert, während oben die Sauger das Gerüst an Ort und Stelle halten.

Im Becken selber fällt die Abdeckung fast nicht auf, das ganze dürfte bei wachsender Bepflanzung noch unsichtbarer werden.

Nach den gleichen Prinzip kann auch mit Moosen gearbeitet werden, dazu wird das Moos einfach zwischen zwei Abdeckungen eingeklemmt. Leider habe ich dazu keine Fotos mehr. Der Pflegeaufwand ist dabei etwas höher, da das Moos zwischendurch immer wieder mal gestutzt werden muss.

 

 

   

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