Futterautomat JBL AutoFood

Futterautomat JBL AutoFood

Bis heute konnte ich mein Fütterung immer per Hand durchführen, bei halbwüchsige Diskusfischen ist mir das in ausreichender Form leider nicht mehr möglich. Ein Futterautomat musste also her und wie immer ist die Auswahl an solchen Anschaffungen überwältigend groß.

Meine Anforderungen an den Automaten ist sehr übersichtlich und beschränkt sich auf zwei Aufgaben. Erstens muss es mehrere programmierbare Fütterungen pro Tag durchführen können und zweitens optisch zu meinem Aquarium passen.

Im Normalfall würde ich den gleichen Hersteller wählen von dem auch mein Aquarium stammt, was in diesem Fall ganz klar das kostengünstige Juwel EasyFeed wäre. Allerdings ist die Programmiervielfalt des Juwel Produkts sehr limitiert. Im Grunde genommen gibt es nur eine frei wählbare Fütterungszeit und bei Bedarf eine weitere nach genau 6 Stunden. Zu wenig für meinen Zweck, wer aber mit dieser 1 plus 1 Automatenfütterung auskommt, würde mit dem EasyFeed ein durchweg positiv bewertetes Gerät bekommen.

Es gäbe da noch eine Vielzahl an Automaten, wie der flexible Grässlin, der mechanisch arbeitende Sera oder auch Eheim und Tetra. Allen gemein ist eine durchweg positive Kundenresonanz, was für eine mittlerweile ausgereifte Technik spricht. Letztendlich wurde es aber der JBL AutoFood, dessen Sieg er in erster Linie seiner Farbe zu verdanken hat.

JBL AutoFood

Der JBL AutoFood hat bis zu vier frei wählbare Futterzeiten pro Tag und ist in den Farben schwarz und weiß erhältlich.

Der Lieferumfang fällt Gerätetypisch zwar nicht klein aber sehr übersichtlich aus:

  • Der Futterautomat für Granulate bis 3 mm
  • Halterklammer 360° drehbar für offene Aquarien
  • Saugerhalterung
  • Batterien

Weitere Merkmale:

  • Programmierung von bis zu 4 x tägliche Fütterungen
  • Luftanschluss zur Futtertrocknung
  • Taste für manuelle Fütterung
  • 125 ml Inhalt erweiterbar auf 375 ml (aufgeschraubte 250 ml Futterdose)
  • In den Farben weiß und schwarz erhältlich

Der Futterautomat besitzt die Maße 18 x 10 x 8 cm und wird bei mir ohne Saugnäpfe einfach nur auf die Abdeckung gestellt. Das ganze funktioniert viel besser als erwartet. Ein hin und her wandern des AutoFood, während die Mechanik das Granulat freigibt, blieb glücklicherweise aus.

Auf Multifunktionstasten wurde wissentlich verzichtet. Damit sind Tasten gemeint die je nach Menü eine andere Funktion besitzen. Jede Taste hat ihre zugewiesene Aufgabe, nicht mehr und nicht weniger. Das führt zwar dazu das Anfangs das Bedienfeld überladen wirkt, aber die Bedienung dadurch eigentlich selbsterklärend ist.

Die Tasten „HR“ und „MIN“ stehen für Stunde und Minute. Damit lässt sich nicht nur die Uhrzeit einstellen, sondern auch die Fütterungszeit. Die Taste „SET“ schaltet die die vier Futterzeiten durch, die mit den oben genannten „HR“ und „MIN“ Tasten eingestellt werden kann.

Stellt man die Futterzeit auf 00:00 Uhr, wird diese eine Fütterung ausgeschaltet. Die abzugebende Futtermenge kann in 8 Stufen eingestellt werden. Stufe 1 steht für ganz wenig, während Stufe 8 für sehr viel steht.

Mit der Manuellen Fütterung lassen sich Fütterungen zwischen den eigentlich programmierten Zeiten ausüben. Auch hier kann die Futtermenge in 8 Stufen gewählt werden. Drückt man die „Manuelle Fütterung“ einmal, entspricht das der Mengenstufe 1, bei zweimal der Stufe 2 usw.

Die Futterkammer fasst knapp 125ml Granulat, bei Bedarf lassen sich zusätzlich Futterdosen der eigenen Marke Kopfüber einstecken. Damit erhöht man die Futtermenge, sehr zu lasten der Optik, um weitere 250ml auf insgesamt 375ml.

Fazit

Meine Bilanz am Ende des Tages sieht wie folgt aus. Der JBL AutoFood tut das was er soll, nämlich während meiner Abwesenheit zuverlässig füttern. Ein verkleben des Granulats blieb bisher aus, könnte aber mit dem Luftanschluss vermieden werden. Vier frei wählbare Futterzeiten sind mehr als ausreichend, während die 125ml Große Futterkammer für mindestens eine Woche halten sollte. Bei Bedarf kann ja die Kapazität auf 375ml erhöht werden und damit auch einen zweiwöchigen Urlaub überbrücken. Der Empfohlene Verkaufspreis ist mit 45€ zwar nicht gerade günstig, aber vertretbar.

 

 

   

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