GHL Mitras LX7 LED-Leuchte mit Power Balancing Technology ist vorbestellbar

Die neue GHL Mitras LX7-Serie darf ab sofort vorbestellt werden. Eilige Frühbesteller werden sogar mit einem Rabatt von 50€ belohnt, was aber immer noch 800 Flocken für die Luxus-Leuchte bedeutet. Ansonsten kann ab den 21.11.2016 die LED-Leiste offiziell für 849,- bestellt werden.

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(Quelle: www.aquariumcomputer.com/de/die-neue-mitras-lx7-serie)

Was macht die relativ kleine 800€ teure LED Leuchte von GHL so besonders? Einfache Antwort… Alles! Hier wird so gut wie alles reingepackt was auf knapp 2,5 Liter Volumen möglich ist. Dabei werden zwei Varianten des Lichtspenders angeboten:

  • Mitras LX 7000 für Süßwasser (6800 K mittlere Farbtemperatur)
  • Mitras LX 7200 für Meerwasser (9200 K mittlere Farbtemperatur)

Mit der Version 7 kommt neben einem WiFi-Modul und ultravioletten LEDs auch ein weiterer technologischer Fortschritte gegenüber des weiterhin im Angebot bleibenden Vorgängers zum tragen. Die Rede ist von der Power Balancing Technology.

GHL Power Balancing Technology

Die GHL Power Balancing Technology verhindert bei einer Farbverschiebung einen Leistungsverlust. Um die maximale Leistung einer RGB-Leuchte zu erzwingen, müssen normalerweise alle LEDs (rot, grün, blau und weiß) mit 100% Leistung leuchten. Möchte man nun eine Farbverschiebung in Richtung Blau, werden im Regelfall die Farben Rot, Gelb und weiß einfach solange reduziert bis der gewünschte Blauton erreicht ist. Damit korrigiert sich natürlich die Gesamtleistung aller LEDs auch nach unten. Die “Power Balancing Technology” verhindert diesen Umstand in dem es bis zu einem bestimmten Maß die Hauptfarbe über 100% Leistung erhöht, somit bleibt die Gesamtleistung unverändert (siehe Produktseite).

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(Quelle: www.aquariumcomputer.com/de/was-ist-die-power-balancing-technology-pbt) 

GHL schreibt über die Leistungserhöhung folgendes:

“…Die maximal mögliche Leuchtenleistung wird hauptsächlich durch das Netzgerät und das Temperaturmanagement bestimmt. Es macht daher mehr Sinn die vorhandene Leistung zwischen den einzelnen Kanälen zu verschieben und damit auch bei Farbänderung die volle Leuchtenleistung nutzen zu können…”

GHL Control Center

Dank USB und WiFi hat der Nutzer die Möglichkeit das LX über den GHL Control Center zu bedienen. Die Einstellmöglichkeiten sind beinahe unüberschaubar! Leider setzt die Software einen Windows Rechner voraus, Apple User dürfen hier in die Röhre schauen oder was noch schlimmer wäre Windows parallel auf ihren Mac installieren.

Abseits diesem kleinen Mankos lässt die Software vermutlich keine Wünsche offen. Sämtliche Sensoren lassen sich auslesen und die Lichtspektren können bis ins kleinste Detail automatisch eingestellt werden.

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(Quelle: www.aquariumcomputer.com/de/software/ghl-control-center)

Die Einstellmöglichkeiten sind dermaßen üppig das sie aller Wahrscheinlichkeit etwas Einarbeitungszeit erfordern. Das Control Center bietet so einige Möglichkeiten um die LX7 zu individualisieren! Wie komplexe Beleuchtungsverläufe, verschiedene Beleuchtungsszenarien das einstellen von Beleuchtungsintensität und Beleuchtungsdauer etc. pp. Wer von Haus auf eine Allergie mit dem Umgang von elektronischen Datenverarbeitungsanlagen hat, kann immer noch das eingebaute grafisches Display samt Tasten zum bedienen hernehmen.

Darüberhinaus bieten die LX7 Leuchten auch…

  • Austauschbare LED Cluster
  • Breite und gleichmäßige Lichtverteilung
  • Hochleistungsreflektoren
  • Abdeckung des kompletten relevanten Spektrums durch 9 getrennt dimmbare LED-Farbkanäle
  • Funkmodul zur Kommunikation mit anderen Mitras LX Leuchten oder ProfiLux Aquariencomputer (Master/Slave)
  • Mehr als 4000 Dimmstufen
  • effizientes Temperaturmanagement durch aktive und passive Kühlung (temperaturgeregelt)

Die Abmessungen der Leuchte beträgt (l x b x h) 324 mm x 200 mm x 42 mm und besitzt ein Gewicht von etwa 2,4 kg. Als Anhaltspunkt wird ein Aquarium mit bis zu 340 Liter genannt.

Der Preis schreit nicht gerade nach Schnäppchenkauf, allerdings bekommt man für 800€ schon eine ganze Menge Technik geboten.

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