Einbau des Innenfilter JBL i100 greenline im Sera Marin Cube (von 2013)

Vor ein paar Tagen bin ich ja schon genauer auf die Haptik des JBL i100 greenline eingegangen. Nun kam der Tag an dem ein Wasserwechsel im Sera Marin Cube anstand. Die Situation wurde gleich ausgenutzt um den i100 im Technikabteil des Sera Aquariumsunterzubringen.

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Die Größe war kein Problem, trotzdem musste das Sera Marin Cube einige Anpassungen über sich ergehen lassen.

Dummerweise ist das alte Durchgangsloch des “Filterbeckens” an der  falschen Stelle, deswegen gab es zwei kleinere Maßnahmen die das Becken über sich ergehen lassen musste.

Als erstes musste das alte Durchgangsloch gekürzt werden. Diese bestand nämlich nicht nur aus einem simplen Bohrungsloch, sondern aus einem ca. 3cm langen und verklebtem Rohr.

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Nach ca. 3 Minuten Schweißarbeit war dieses Problem aber auch schon beseitigt. Sägeblatt sei Dank.

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Weitere 5 Minuten später ist auch das Zusatzloch gebohrt. Das musste ich zusätzlich einbringen, da das originale alte Loch sich an der falschen Stelle befand.

Gut nur, das sich nach Jahren der Aquaristik allerhand  nützlicher “Müll” ansammelt. Da findet man immer etwas, das man gerade zum basteln benötigt 🙂.

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Im Bild auch noch zu sehen, das JBL SilicatEx. Dieser Absorber soll nach der Testphase als eines der Zusatzmedien fungieren. Außerdem kommen noch Aktivkohle und ein Phosphat Binder zum Einsatz. Beide gibt es im Gegensatz zum SilicatEX auch als passenden Filtereinsatz für den JBL “CristalProfi i100 greenline”

Kommen wir zurück zum Einbau. Glücklicherweise habe ich in meinem Sammelsurium (Müll), noch ein passendes Rohr gefunden das genau die gleichen Dimensionen wie das original Filterohr hat. Das (im Bild) grüne Rohr dient als eine Art Verlängerung, da die Distanz vom Innenfilter bis zur Filterbecken-Trennwand für das beiliegende Düsenstrahlrohr zu weit entfernt war.

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Das “Adapter-Rohr” wurde dann auf die richtige länge gekürzt und anschließend das Düsenstrahlrohr verkehrt herum aufgesteckt.

Der letzte Arbeitsschritt bestand darin das alte Loch mittels Gummitülle zu verschließen. Außerdem wurde auch noch das Düsenstrahlrohr, das ja jetzt verkehrt herum seinen Dienst verrichtet, auch mit einer Tülle versehen.

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Nach dieser Prozedur konnte das Wechselwasser endlich aufgefüllt werden und der erste Probelauf beginnen.

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Passt alles wunderbar, ein kleines Video gibt es auch noch.

Fazit:

Der Einbau hat doch schneller und vor allem Problemloser funktioniert als gedacht. Seit dem Einbau, und diesem Artikel, sind ca. 4 Tage vergangen. Alles sitzt noch an der richtigen Stelle, hier nochmals ein dickes Lob an die neuen Sauger des Filters. Diese stammen von Autonavigationsgeräten und halten im Normalfall die Navis sicher an der Frontscheibe des Autos. In meinem Fall halten sie sicher an der Kunststoffwand des Filterbeckens, was ja so gesehen meine größte Sorge bei dieser Aktion war.

Beim nächsten Teilwasserwechsel kommen auch die zuvor genannten Filtersubstrate zum Einsatz. Das entfernen des Filters, mittels den Drucktasten, funktioniert ja (bis jetzt) Tadellos.

 

   

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