Test zum Eheim Incpiria 500 LED (Süsswasser) und Außenfilter Eheim Pro 3e 600T

Test zum Eheim Incpiria 500 LED (Süsswasser) und Außenfilter Eheim Pro 3e 600T

Man war das nach knapp 3 Jahren wieder ein Heidenspaß meinen alten Kumpanen beim einrichten seines Aquariums zu helfen! Bei der besagten Kombination handelt es sich um das EHEIM Incpiria 500 in weiß, bei Eheim auch Marketingtechnisch „weiß edelglanz“ genannt. Das mir die Firma Eheim wohl gesonnen ist, dürfte seit dem Beitrag über das Eheim Scubacube Marine bekannt sein. Allerdings habe ich das Problem das es sich bei unserem… ähm… seinem Aquarium um eine LED Variante handelt, die seltsamerweise nicht bei Eheim gelistet ist.

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Ausstattung

Folgende Ausstattung gehört zum Lieferumfang des Incpiria 500:

  • Unterschrank 160cm x 55cm x 75 cm
  • Aquarium 160cm x 55cm x 65 cm mit Blende oben und unten
  • Zwei Abdeckscheiben aus Glas
  • Zwei LED Leuchten a´45 Watt
  • Saug- und Druckleitung

Folgendes sollte noch gekauft werden:

  • Filteranlage
  • Heizstab (oder Filter mit Heizung)
  • Zeitschaltuhr für die Beleuchtung
  • Kleinkram wie Kescher, Thermometer etc

Das ganze wurde natürlich penibel und sauber sortiert ausgepackt und übersichtlich auf dem Arbeitstisch verteilt. Ansonsten würde man ja nur mit Suchen beschäftigt sein und das würde ja aufhalten… wo ist die sch… Schere schon wieder.

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Das Incpiria 500

Anders als beim Meerwasser Pendant ist der Schacht in der Mitte des Beckens kein Überlauf sondern ein reiner Technikschacht. In diesem wurden zwei große Bohrungen eingebracht die geradewegs in den riesigen Unterschrank führen. Eheim nennt das ganze Versorgungsschacht und als solches sollte es auch genutzt werden.

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Das Aquarium selber besitzt keinen abnehmbaren Deckel wie ich es aus der ScubaCube Variante her kenne, sondern aus zwei ineinander laufenden Schiebeabdeckungen aus Schwarzglas. Damit über den oberen Teil des Beckens nicht die Wasseroberfläche, oder noch schlimmer die Beleuchtung, zu sehen ist, wurde eine Umrandung aus Folie aufgeklebt. Glücklicherweise sieht das ganze viel besser aus als es sich anhört, denn angehört hat sich das ganze nach billig.

Um ehrlich zu sein gefällt mir diese Art der Abdeckung sehr gut, es wirkt etwas schlanker als herkömmliche Aufsteckabdeckungen und mit dem dunklen Glas recht edel.

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Über den Versorgungsschacht werden Verkabelungen, Filterauslass, CO2 Versorgung, Stromversorgung der LED und der ganze Kram den man sich so vorstellen kann versteckt und wird so unsichtbar für den Betrachter.

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Der Filterauslass geht einen anderen Weg in das Becken. Hierfür wurde ein Auslass-Sieb verkehrt herum durch die Bodenscheibe geführt und steht wie ein grauer Pilz rechts neben dem Versorgungsschacht.

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Unten im Schrank sieht man nur noch einen Schlauchstutzen auf dem der Einlassschlauch des Filter gesteckt wird.

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Man muss abwarten ob die Unflexible Platzierung in der Mitte des Aquariums auch ein gut gewählter Standort ist. Die momentane Strömung im Becken sieht aber ganz gut aus. Testen kann man das ganze mit JBL Clynol oder einem ähnlichem Produkt das eine weißen Dunst hinterlässt. Eingegossen in der nähe des Auslaufs kann man gut die Strömung des Beckens verfolgen.

Der Unterschrank selber ist hochwertig verarbeitet und vergleichbar mit meinem alten Scubacube Unterschrank… nur größer… und neuer. Der komplette Schrank wird Eheim typisch vormontiert geliefert, das heisst auspacken und Aquarium drauf stellen. Die 4 Türen besitzen eine vertiefte Griffschale, was dem ganzen ein moderneres aussehen verleiht als zu seiner Zeit mein Scubacube. Der Unterschrank wirkt sehr stabil, selbst bei gefüllten Becken hatten wir zur keiner Zeit Angst uns ins innere des Schrankes zu klettern.

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Quelle: Eheim
Quelle: Eheim

 

 

 

 

 

 

 

Die Filterung

Für die Filterung ist ein EHEIM professionel  verantwortlich. Im Endeffekt handelt es sich dabei um ein ähnliches Model wie das ältere Eheim Pro e2078 das um eine optionale USB Schnittstelle erweitert wurde. Das „T“ steht für Thermo und dem damit verbauten 210 Watt starken Heizelement (IHS – Integrated Heating System), der eine Einstellung von 18-34 °C zulässt. Die 500 Liter und 9-10°C kalte Wasser wurde innerhalb von 11 Stunden auf das doppelte aufgeheizt und das obwohl es in der Bude saukalt war.

Ein weiterer Vorteil beider Filter, also dem ältere e2078 und dem neueren 3e, ist der elektronisch gesteuerte Pumpenkopf. Per Knopfdruck lässt sich die Durchflussmenge erhöhen oder verringern, dabei wird auch die Leistungsaufnahme erhöht oder verringert und bewegt sich so zwischen moderaten 10 und starken 35 Watt. Genaueres, wie z.B. der Wellensimulation, kann man in meinem Testbericht zum e2078 nachlesen

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Aquarium Einrichten

Eingerichtet wurde natürlich nach aller Kunst des Aquascapings, selbst Oliver Knott hätte es vermutlich nicht besser machen können.

Also mal im ernst, Aquascaping ist nix für uns! Selbst die Paar Pflänzchen die wir verbaut haben, verpflanzen kann man das ja nicht nennen, haben uns die letzten Nerven gekostet. Okay! Es kann natürlich auch an dem etwas kalten Wasser (etwa 9°C) und der damit verbundenen Versteifung der Gliedmaßen, ich vermeide absichtlich den Begriff Vorderfüße, gelegen haben.

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Zuerst wurde der Bodengrund und die Wurzeln nach unserem/seinem Geschmack eingebracht. Das ganze hat in etwa 30 Minuten gedauert, also nur um die Wurzel in die passende Pose zu bringen. Das ganze war natürlich für die Katz, da wir den Wurzelstock zum bepflanzen wieder aus dem Becken genommen haben und uns wieder einmal für eine andere Lageposition entschieden haben 😆 .

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Nach ein paar Schwertamazonen, Pogostemon helferis, Echinodoren, Vallisnerien und sonstiges grünen Zeug, man merkt die Grüne Materie ist nichts für uns, wurde das Wasser aufgefüllt.

Ach so! Der Großteil unserer Steine fielen den Wurzeln als Beschwerung zum Opfer, ansonsten wären die guten Stücke zu einem aquaristischen Treibgut geworden.

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Knapp 20 Minuten später wurde der erste Tag mit dem obligatorischen Dönermampfen vor dem noch unbesetzten Aquarium, beziehungsweise mit grübeln über den zukünftigen Besatz, beendet. Ein klein wenig Stolz sind wir schon und das obwohl es bei weiten nicht das erste Aquarium war das wir zusammen eingerichtet haben.

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Fazit

Natürlich darf ein kleines Fazit zum Incpiria nicht fehlen. Obwohl die Aquarium Kombination nicht bei mir zu Hause steht (traurig bin) kann ich gut und gerne behaupten das ich von der Qualität sehr angetan bin. Der Versorgungsschacht, übrigens nicht aus Kunststoff sondern aus schwarzen Glas, versteckt die verbaute Technik weniger auffällig als befürchtet und verschwindet mit der nachträglich schwarz getönten Rückscheibe.

Keine Ahnung welcher Beckenhersteller einmal mein Wohnzimmer zieren darf, aber Eheim gehört zumindest in die „zu Beobachten“ Kategorie.

 

   

5 Gedanken zu “Test zum Eheim Incpiria 500 LED (Süsswasser) und Außenfilter Eheim Pro 3e 600T

  1. Hallo! Ein sehr lesenswerter Erfahrungsbericht! Darf ich Sie fragen, ob Sie mit der Filterleistung zufrieden sind und ob die Leistung der beiden LED-Lampen für die Bodenpflanzen ausreichend ist. Es wäre schön, wenn Sie ein paar aktuelle Bilder des Aquariums zuschicken könnten. Vielen Dank im Voraus und schöne Grüße aus München, Andriy

    • Hallo Andriy,
      zuerst sollte ich erwähnen das dieses Becken nicht bei mir sondern im Büro eines sehr guten Freundes aufgestellt wurde. Die Filterleistung des EHEIM professionel 3e 600 ist für die Beckengröße auf jeden Fall ausreichend, wenn auch das Technik-Schnick-Schnack „nur“ eine schöne Spielerei ist. Über die Beleuchtung in Hinsicht auf anspruchsvolle Pflanzen (Bodendecker etc.) kann ich leider keine Auskunft geben. Das Becken dient als Unterkunft für Diskusfische und hier scheiden anspruchsvolle Pflanzen, angesichts der hohen Temperatur, schon im Vorhinein aus.

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